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,, Mein erstes Mal......`` Geschichten und Story`s um den X1/9
Nach etlichen Jahren wieder infiziert ! (03.06.09)
Unseren ersten X, einen gruenen 1981er FiveSpeed
haben wir uns am 14.April 1981 zugelegt. Wir hatten hier in Kr.(NRW) in diesen
Jahren einen X 1/9 Club Kr. mit ca 56 Mitgliedern (Xe). Nach ca. 46000Km / 2
Jahren ohne Mängel 1983 wieder verkauft. Damit war unser Kapitel X 1/9 erst
einmal zuende. Zu diesem Zeitpunkt zerfiel der X1/9 Club KR auch nach und
nach, so dass wir erstmal keinen Anlaß hatten, einen zweiten X zu kaufen, vor
allen Dingen wurde das Auto auch exorbitant teuer im Vergleich zu anderen
Fahrzeugen. Im Frühjahr vor zwei Jahren wollte mein holdes Weib ein neues
Cabrio haben, ihre Wahl fiel auf einen CLK 220 Kompressor. Sie wurde im
Internet in unserer Nachbarstadt Du. (25 Km) fündig.
Wir sahen uns das Auto gemeinsam an, silbermettalic, champangnerfarbige
Lederausstattung, 23500Km, 1.Hd. mit Satz Winterreifen sollte es 22500.-€
kosten, ein Sahneteilchen! Da ihr A-Modell zum Verkauf stand und wir die
Abwicklung über MB Kr. laufen lassen wollten, haben wir uns Bedenkzeit
ausgebeten und sind zum MB-Händler nach KR gefahren. Dort sagte man uns aber
dann, dass Gebrauchtfahrzeuge immer Händler bezogen verkauft werden.
Wir also am nächsten Tag nach Du. Das Fahrzeug war am Vortag, 1/2 Std nach
unserem Besuch verkauft worden.
Dumm gelaufen, aber nicht zu ändern. Meine Frau war stinksauer. >:o Bei
ihrer Recherche für Cabrios war sie aber auch auf einen Bertone X1/9
platinogold gestossen, der bei dem Fiathändler, bei dem wir 81 schon unseren
X gekauft hatten, stand. Das Auto war EZ 89, hatte 67.000 Km auf der Uhr und
sollte Zustand 2 sein.
Also wir zum Händler und das Auto angesehen, Probe gefahren und gekauft.
Danach haben wir uns eigendlich über die Konsequenzen unterhalten.
Duch unsern X-Papst erfuhren wir, das unser Auto wohl zu den alllllerletzten,
vom Band gerollten Fahrzeugen gehörte.
Es soll bei ZBB128AS007166040 Schluß gewesen sein. Diesen X also als
Gebrauchswagen zu nutzen wäre nicht so gut gewesen.
Es kam der Herbst und die Umrüstung auf Winterreifen stand an. Da 185 /60
SR13 nicht mehr gerade so gängig ist, fragten wir beim Vorbeiflug unseren
Fiat Händler, wer denn noch diese Größen verkauft. Er gab uns zwei Reifenhändler
an, zu denen wir direkt fahren wollten.
Auf dem Weg über den Hof stolperten wir dann über einen Seicento Abarth, der
einen kleinen Unfallschaden vorne hatte. Ich sagte so aus Scherz zu meiner
Frau, das es doch ein schönes Winterauto wäre. Der Händler meinte trocken,
das Auto würde mit einem Satz Winterreifen verkauft. Preis: Incl.
Unfallreparatur kompl. 3000,00 €. Wir hatten unsere Winterreifen!!!! :-D
Unser X ist dann im vorigen Jahr mit einem History Gutachten Note 2 geschätzt
worden und danach von Thomas aus Köln komplett karosseriemäßig überholt
worden, so das wir jetzt auf Note 2+ sein sollten. Das Auto ist (und bleibt)
ORIGINAL, für Bastel-(Tuning-)zwecke werden wir vielleicht noch einen anderen
X kaufen.
Im Juli werden wir, dank Raffi, eine komplette neue CSC - Abgasanlage mit Kat
bekommen, da bei uns der Abgaskrümmer einen Riss hat und die restliche Anlage
auch nicht mehr das gelbe vom Ei ist. Der Auspuff wird aber dem alten Original
entsprechen. Da der X mit Kat und Klima ausgerüstet ist, werden wir dieses
Jahr Urlaub in Italien machen und den X in dieser Zeit bei CSC instand setzen
lassen. In Germany gibt es zur Zeit keine neue Katauspuffanlage für den Klima
X. Danach wird es eine aus Italien geben, da CSC die Maße von unserm X hat.
Dito sind Ralf aus S. und wir dabei, eine dem Original nachgebaute AHK zu
zulassen, damit wir uns nicht immer überlegen müssen, ob wir den X oder
unsere Motorräder in den Urlaub nehmen.
So, das wäre erstmal ein (nicht) ganz so kurzer Abriß, wie wir an unseren X
gekommen sind.
Ach so, wir sind im Bertone X 1/9 Club Deutschland und beim Kölner
Stammtisch angehörig.
Erwin Birk....alte Liebe rostet nicht !! (21.02.02)
Zu meiner Person: ich bin 50 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder
Mein
X ist Baujahr 78. Es ist mein zweiter X.Den 1. X habe ich 1978 gekauft, war grün
und hervorragend.
Wieso ich ihn nach ca. 2 Jahren verkauft habe, nun, ich
habe geheiratet und in Erwartung von Nachwuchs bin ich dann auf ein größeres
Auto umgestiegen. Eigentlich habe ich danach nicht mehr an einen X 1/9
gedacht.
Letztes Jahr dann habe ich im Vorbeifahren bei einem Fiat-Händler
einen alten X gesehen und sofort wurden in mir wieder Erinnerungen wach, die
mich nicht mehr losließen.
Ich habe dann im Internet gesucht. War total
überrascht, über die vielen Angebote.
Den X habe ich dann in Pforzheim
bei einem Karosseriefachbetrieb übers Internet gekauft. Er wurde vom Inhaber des
Betriebs in den Sommermonaten in Frankreich(Ferienhaus) gefahren.
Restauriert
wurde er über Jahre von den Mitarbeitern des Betriebs wenn nicht soviel Arbeit
anstand. Motor wurde komplett überholt, Getriebe überholt. Bis auf das Lenkrad
ist alles original. Er war allerdings nicht ganz billig.(11500DM)
So, nun
kann ich es kaum erwarten, bis es April ist, da ich ihn
als
Saisonfahrzeug(04-10) angemeldet habe.
Berlin mit X, ein Abenteuer von Hans
Christian Bayer (27.11.01)
Mehrere Spanienfahrten hat mein X,
Baujahr 1988, bei mir, Standort Weiden i. d. OPf., seit 1994, zwischenzeitlich
65.000 Meilen, weitgehend klaglos verkraftet. Seine erste Fahrt vom
01.-03.08.2001, um eine Bekannte zu besuchen, in die zwischenzeitlich nicht mehr
so neue Hauptstadt wurde zur argen Belastungsprobe für die Liebe zum Gefährt,
aber zur Liebeserklärung an die Stadt und ihre Bewohner/Mechaniker. Das kam
so:
Mittwoch Mittag, Abfahrt. Wetter großartig, also Dach runter, und auf
der zwischenzeitlich durchgängigen Autobahn nach Hof. Dort von der Autobahn
runter, macht im X eh nicht so viel Spaß, denn vom "Schleizer Dreieck", das ganz
in der Nähe liegt, hatte ich zwar schon viel gehört, war aber noch nie dort
gewesen. Ein Traum! Am kommenden Wochenende fand dort ein Motorradrennen statt,
so dass überall Rennvorbereitungen getroffen wurden. Wer von der TT träumt, wird
dort voll fündig. Mit Heuballen abgesicherte Lampenmasten, rot/ weiß lackierte
Streckenbegrenzungen, seitlich an die offizielle Landstrasse angrenzende
Schikanen, mitten im Dorf Tribünen und die Startanlage, breite Strassen, kein
Mittelstreifen, bester Bodenbelag, und das Ganze mit einer ziemlichen Berg- und
Talbahn! Eine Querverbindung mit mehreren Kurven ist nicht gesperrt, weshalb ich
der Versuchung nicht widerstehen kann und "Rennfahrer spiele". Trotz/wegen 165er
"Trennscheiben" driftet der Bertone wacker, das Grinsen wird immer breiter.
Dann weiter, wieder auf die Autobahn, über den Avus in die Stadt, also ein
rennstreckenträchtiger Tag. Mich mit dem Stadtplan durch die Stadt gesucht, ein
unbekanntes Kennzeichen fördert die Toleranz, bis zum Alexanderplatz, in der
Nähe wohnt Uli, die ich in Berlin besuchen wollte.
Kann eigentlich nichts
mehr schief gehen, dachte ich. Dachte ich aber auch nur. Ich steh, an der Ampel,
Ampel wird grün, ich will den ersten Gang einlegen, es gibt ein seltsames
"kläng" - Geräusch und der Ganghebel lässt sich drehen und überall hin bewegen,
nur Gänge legt er keine mehr ein! Mir schwante schon, dass sich das
Schaltgestänge gelöst hatte, schließlich war mir ähnliches schon mal passiert.
Damals hatte sich beim Gummi-Vibrationsdämpfer-Verbindungsstück zwischen den
Stangen der Schaltverbindung die Verklebung gelöst und es stand nur noch der 3.
und 4. Gang zur Verfügung(besser als keiner, wie jetzt!). Also zitternd bei
nächster Gelegenheit meinen Xe über die Kreuzung geschoben und zum nächsten
Parkplatz, was dauerte).
Dann erst mal ausgeladen und Rest gelaufen, war eh
nicht mehr weit, übers Internet die Mail-Anschrift des Berliner X1/9 Clubs
rausgesucht, von dem ich ein paar Mitglieder beim Treffen in Falkenberg kennen
gelernt hatte, und SOS-mail geschickt.
Danach die Stadt angeschaut. Ich
denke, es war 1985, als ich zum letzten Mal da war, damals natürlich nur im
Westteil. Die Änderung haut einen um. Reichstag, Kanzleramt, Potsdamer Platz,
der Hammer! Ich will nicht zu lang schwelgen, sonst komm ich vom Thema ab, aber
ihr wohnt schon in einer tollen Stadt. Jedenfalls am Abend im Nicolaiviertel
essen gewesen, auf der Rückfahrt Ausschau nach Werkstätten gehalten, um
vielleicht Reparatur zu prüfen (damals, bei der Verklebung, konnte man einfach
den Gummidämpfer durchbohren und eine Schraubverbindung herstellen, die
Vibrationsdämpfung war natürlich weg (weshalb ich’s später auch erneuert habe),
aber die Gänge waren wieder da. Gesichtet habe ich dabei das Autohaus Spree in
der Köpenicker Straße, einen Toyota Händler mit freier Werkstätte. Da wollte ich
hingehen, weil’s die nächstgelegene Werkstatt war.
Also tags darauf
rübergegangen, mein Leid geklagt und gefragt, ob ich in der Mittagspause mal auf
die Hebebühne dürfte, wenn ich mein Auto hinschiebe (war nicht sehr weit und
Berlin ist erfreulich flach, aus Autoschiebersicht – sonst gefallen mir Hügel
schon, halt ein Bayer). Das Personal war sehr freundlich, witzelte über alte
italienische Autos und sagte, das wäre ok. Also meinte ich, ich hol noch eine
Flasche Mineralwasser und mach mich auf die Socken. Dann hieß es plötzlich von
Herrn David, dem Meister, na ja, schieben müsse ja nicht sein, ob ich denn
Erfahrung im "abgeschleppt werden" hätte. Das ließe sich bei einer Liebe zu
alten schrulligen Geräten fast nicht vermeiden, meinte ich. OK, dann würden wir
ihn holen. Also, Lieferwagen und rüber, X angeschnallt und zum Autohaus zurück.
Die Leute dort staunten nicht schlecht, was ihnen da auf den Hof gezogen wurde.
Sie sind ja mutig! Ich klärte über die Spanienfahrten auf, meinte, Berlin habe
mein Auto verschreckt, eine große Gaudi wars. Den Kauf eines gebrauchten MR2
(neues Modell) lehnte ich dankend ab, woran sich eine Inspektion des X
anschloss, Dach runter, was, 2 Kofferräume, Klimaanlage? Kat? Ist schon ein
schöner Wagen! Ja, wenn er fährt!. Also, rauf auf die Hebebühne, da sah man aber
nicht viel, musste also vorne am Ganghebel sein. Also wurde die Mittelkonsole
ausgebaut, eine ziemliche Viecherei. Dann den Ganghebel abmontiert, und das
Problem wurde sichtbar: Am Ganghebel ist unten ein Plastikteil mit Bohrung
aufgesteckt, an dem das Schaltgestänge montiert wird. Dieses Plastikteil hatte
einen Bruch und war deshalb vom Schalthebel heruntergefallen und dann kann der
Hebel natürlich Purzelbäume schlagen, ohne das sich was tut! Meine Frage nach
einer provisorischen Reparatur wurde eher skeptisch aufgenommen. In der Nähe
wäre ein Fiat-Händler, vielleicht lässt sich das Teil ja problemlos besorgen,
wäre sicherer.
Also hingelatscht, meinen Spruch aufgesagt, ich hätte einen
Bertone usw..., Ganghebel auf die Theke gelegt. Bär was? Nach ergänzenden
Erläuterungen zur Historie wurde dann ein alter Katalog von Thomas-Tuning und
eine alte Teileliste ausgegraben. Laut Fiat ist das Plastikstück einzeln nicht
lieferbar, sondern nur zusammen mit dem Ganghebel (klar, geschmiedeter Stahl,
der bricht gerne ab, das sollte man schon in einem verkaufen, kostet den Kunden
ja auch fast nicht mehr!) und zwischenzeitlich gar nicht mehr lieferbar (Bär
was?). Die Tel.-Nr. von Thomas-Tuning stimmte nicht mehr, Anruf beim heimischen
Händler ergab, dass dieses Teil ein spezifisches Bertone-Teil sein müsste =>
Problem. Man war auch hier sehr freundlich und hilfsbereit, konnte aber nicht
helfen.
Also wieder zum Autohaus Spree zurückgelatscht, Herrn David mein Leid
geklagt und um Notoperation gebeten, schließlich fahre der X jetzt auch nicht,
viel schlimmer könne es also nicht mehr werden. Also gut, vorsichtig mit
Gummihammer das Teil wieder draufgemacht (ging augenscheinlich schwer, frage
mich, wie es dann runterfallen konnte?) dann das ganze mit einer Schlauchschelle
gesichert, eingebaut, funktioniert! Dann alles wieder zusammengesetzt, einen
wirklich guten Preis gemacht und noch eine gute Fahrt gewünscht! Also,
zusammenfassend, freundliche Leute, kompetent und hilfsbereit und noch in der
Lage, zu improvisieren. Ich hatte keinen Termin, nur eine Vermutung, was fehlte,
mir wurde umgehend geholfen, ich bin immer noch völlig überwältigt! Nochmals
Danke an dieser Stelle.
Am Anfang natürlich nur möglichst wenig und
vorsichtig geschaltet, schaltet sich aber "knackiger" als vorher, weshalb ich
den Verdacht hege, dass das Plastikteil schon vorher gesprungen war und die
Schaltung dadurch Spiel hatte. Zweites Mail an den Club geschickt, dass X wieder
läuft. Bald Antwort bekommen, wegen Urlaub wäre das Erste Mail erst verspätet
gelesen worden, natürlich hätte man geholfen, mal Treffen etc, auch dafür
nochmals Danke.
Am Freitag dann etwas zitternd losgefahren, abends, um
nicht wegen Staus schalten zu müssen, keine Pausen gemacht, wieder wegen
Schalten. Der X erwies sich dabei als sehr elastisches Auto und brachte mich
sicher heim. Dann versuchte ich, wie lang das Provisorium hält, weiß man ja
nicht, ein Ersatzteil zu kriegen. Die Fa. Schnitzler konnte nicht helfen, die
nächste Spanienfahrt drohte schon! Dann der Suche-Seiten des Berliner X 1/)
Clubs konnte ich aber bald ein voll funktionsfähiges Teil erwerben, Einbau
diesmal selbst gemacht, hatte ja zuschauen können, wie´s geht. Seitdem keine
Probleme mehr. Wenn ich mir auch die Stadtbesichtigung Berlin etwas anders
vorgestellt hatte, habe ich hier aber Leute kennen gelernt, auf die man wirklich
stolz sein und die man als Werkstatt nur empfehlen kann!
Hanns Christian
Bayer
Das Generationenauto von Franz aus Oberfranken.....(17.11.01)
meinen x 1/9 hab ich jetzt seid 1994.
ich hab ihn damals
recht günstig und sehr gut erhalten bekommen. ich bin 45
und irgendwie ist
der kleine ein stück meiner jugend...damals leider nur ein
traum..... und als
ich ihn angeboten bekam konnte ich nicht wiederstehen. im
anhang hab ich dir
ein foto von unserem kleinen roten beigefügt.
vor drei jahren hatte ich dann
gravierende getriebprobleme (1.- und
rückwärtsgang hatten sich verabscheidet)
und erst mal schwierigkeiten teile
zu bekommen. kommt davon, wenn man nicht
in einem club organisiert ist und
keine kontakte hat. zwischenzeitlich ist
das teileproblem aber
gelöst.....meine tochter hat mir praktischer weise
einen italiener als
schwiegersohn ins haus gebracht.... :-)
als ich dann
das getriebe wieder beieinander hatte, fehlte mir die zeit zum
zusammenbau
und die baustelle blieb erst mal liegen....bis vor ein paar
wochen. da
entdeckte mein sohn (19) seine leidenschaft für den kleinen roten
und die
baustelle wurde wieder in betrieb genommen. zu zweit macht es einfach
mehr
spaß.
zwischenzeitlich haben wir uns dazu entschlossen von grund
auf
durchzurenovieren. das heißt motor neu eindichten...ist ja eh schon
ausgebaut
.... außerdem müssen die kühlwasserrohre erneuert werden usw. ein
paar kleine
verschönerungs ideen haben wir auch noch und mein sohn ist der
meinung, das
der sound, den der radio her gibt, nicht gerade das gelbe vom ei
ist und eine
vernünftige anlage eingebaut werden muß. karosserieseitig
ist unser x 1/9
erstaunlicherweise ohne rost. weiß der teufel woher das
kommt.
wir wollen ihn in ruhe bis zum nächsten frühjahr in einen top zustand
bringen
und ihn dann gemeinsam nutzen....na ich vermute mein sohn mehr wie
ich.
mit den besten grüßen aus oberfranken
franz
Wie alles begann... von Dierk Schmid(05.08.01)
Also, ich bin, so denke ich einer der jüngeren X-Fahrer. Bin erst oder schon 30 geworden.
Michael van Lessen erzählt über seinen X.....(14.02.01)
Zuerst mal das Auto, weil der eigentlich wichtiger ist als ich.
Der
Wagen ist von 1988-1991 bei Fort Lauderdale (Florida) gelaufen
(Pompano
Beach)
1991 hat ihn ein Frankfurter Bodenleger aus dem Urlaub
mitgebracht und 1993
an einen Hamburger Studenten verkauft. Von diesem habe
ich im Jan. 1995 den
Wagen mit 36000 mls gekauft. Es ist mein zweiter X. Den
ersten, ein 1980er,
hatte ich zuvor ein Jahr und jedes Wochenende geschraubt.
"X"-mal bin ich
liegengeblieben speziell samstags nachts nach der Disco. Toll
! Das konnte so
nicht weitergehen. Aber der Droge "X" war ich trotzdem
verfallen. Zuviel Spaß
hatte ich mit dem Ding schon erlebt. Das
Freiheits-Feeling wenn einem der
Wind durch die Haare rauscht ist halt
unbeschreiblich.
Mehrere Jahre habe ich den Wagen als Alltagsauto in
Karlsruhe gefahren. Ich
arbeite als Projektleiter bei einem Bauunternehmen
für schlüsselfertigen
Industriebau (Architekt). Zu dieser Zeit hatte ich mich
den "Esslingern"
angeschlossen. Aus beruflichen Gründen bin ich 1998 nach
Xanten an den
Niederrhein umgezogen und habe im Sommer 98 das Auto
stillgelegt, da ich
einen Firmenwagen bekam und der "Kleine" ölte ohne Ende
und die Beifahrertür
unter dem Spiegel durchgerostet war. Sonst war der
Karosseriezustand aber
weitgehend rostfrei. Die 106 000 mls (ca. 170 000 km)
sind halt nicht spurlos
an Ihm vorübergegangen. Durch den Umzug bin ich
eigentlich raus aus der
Szene, mit 42 Jahren vieleicht im Vergleich zu vielen
anderen Organisierten
auch schon ein bischen zu alt.
Im Herbst 2000 habe
ich mich aufgerappelt den "Kleinen" wiederzubeleben. Man
kommt vom Feeling
"X-fahr´n" einfach nicht los.
Zur Karosseriereparatur mit Neulackierung habe
ich zusammen mit meinem
Nachbarn (Karosseriebaumeister) das Auto weitgehend
zerlegt und geschweißt.
Die Motorreparatur hat der hiesige Boschdienst
innerhalb von 4 Wochen
erledigt.
Zu Zeit bin ich mit "Restarbeiten"
beschäftigt, den neuen TÜV hat er schon.
Anfang April will ich ihn wieder
zulassen. Insgesamt ist das Auto sehr
zuverlässig gewesen und ich habe ich
nahezu keine Pannen gehabt.
Zukünftig will ich ihn als Saisonfahrzeug bei
schönem Wetter fahren, wenn mir
der Umstieg auf einen Passat Kombi auch sehr
schwer gefallen ist (gute
zuverlässige Familienkutsche aber ich fühl´ mich
darin uralt).
Neu in einem Club organisiert bin ich hier noch nicht. Da ich
relativ wenig
Freizeit habe und eigentlich kein Vereinsmeier bin, überlege
ich noch, ob ich
mich eventuell dem "Niedersachsenclub" anschließen soll, da
ich von einigen
Treffen früher den einen oder anderen ganz sympathisch
fand.
So, jetzt weist Du schon ´ne Menge von mir und meinem "X". Vielleicht
sehen
wir uns ja mal auf dem Nürburgring beim Oldtimer Grand Prix. Ich denke,
daß
ich dieses Jahr hinfahren werde.
Marc`s Kindertraum ging in Erfüllung.....(09.10.00)
Lang ist es her... es war an einem schönen sonnigen Tag auf der Autobahn. Meine Eltern fuhren mit uns (meinem Bruder und mir, ich war damals wohl etwa 8) aus, um einen harmonischen familiären Wochenendtag zu verbringen. Eigentlich war alles wie immer, meine Eltern hatten wie gewöhnlich kleinere Differenzen in Bezug auf die richtige Routenplanung, mein Bruder notierte sich eifrig Nummernschildziffern mit der Hoffnung, aus ihnen eventuell kleinere Worte bilden zu können und ich ... ich schielte einfach nur aus dem Fenster....doch dann, ich werd es nicht vergessen, fuhr hinter uns plötzlich ein kleiner roter Flitzer ohne Dach auf die Autobahn auf... und scherte hinter uns ein. Jaja, ich war total aus dem Häuschen, sowas hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Hinter dem Lenkrad saß ein mittelalter Mann, etwa 30, der es sichtlich genoß, meine ganze Aufmerksamkeit auf sich und sein Auto zu ziehen. Im Musiktakt hüpften seine Scheinwerfer auf und ab, bis er schließlich zum Überholvorgang ansetzte und einfach am Horizont verschwand. Für mich war damals klar, das war mein Auto..wartet nur ab. Mein Vater wußte natürlich alles besser, "Jungchen, das ist eine Scheisskarre, die ist nur kaputt und steht in der Werkstatt, kostet viel Geld und macht nur Ärger...wart mal ab und du wirst sehen, später fährste auch mal einen Kadett, so wie ich.". Jahre gingen ins Land, und irgendwie hab ich an das Auto gar nicht mehr gedacht. Nach dem Abi hab ich dann erst einmal eine KFZ-Ausbildung gemacht und war eher ein solider Typ, fuhr zwar keinen prophezeiten Kadett, aber einen Golf. Aber dann kam der Tag, an dem ich von der Arbeit nach Hause fuhr und mir wiederum ein kleiner roter Flitzer auffiel, der in unserer Nachbarschaft offen geparkt abgestellt war. Jeden Tag, an welchem ich am o.g. Ort vorbeifuhr, sah ich das Auto dort stehen, immer offen, aber kein Besitzer weit und breit. Wochen gingen ins Land, es regnete, wurde kälter , aber kein Besitzer war zu sehen. Mir war klar...wer sich so liederlich um ein solches Auto kümmert, der hat es nicht verdient. Über die Polizei konnter ich in den folgenden Tagen den Halter ausfindig machen, um dieses Auto zu erwerben...er hatte ihn nach einer Party einfach vergessen und war zu faul gewesen ihn abzuholen.. und wollte obendrein noch 6000 Moppen für das wirklich runtergekommene Ding haben. Das war mir als Azubi doch eine Spur zu heftig. Auf jeden Fall war meine Leidenschaft erneut entbrannt und ich wußte, was zu tun war. Kurzentschlossen erwarb ich meinen ersten kleinen blauen 1300 von 1976, der sah schon toll aus, hatte noch ein Jahr Tüv und kostete etwa 1600 DM. Ich hätte ja nie gedacht, daß so viel Spachtel auf ein so kleines Auto passt. Nach einem halben Jahr war mein Auto so ziemlich O.K., der Motor war neu gelagert, die erste Kolbenübergröße wurde eingebaut, das Getriebe neu synchronisiert...und ich war pleite!
Ronald`s feurige Liebe............brandheiß...(08.05,00)
Da schönes Wetter war und ich ne Tour mit dem
Auto machen wollte, entschloss
ich mich nach Luxemburg zu fahren um zu
tanken.
Anschließend wollte ich noch meine Schwester an der Mosel besuchen.
Also fuhr
ich gut gelaunt los. Erst 60 km nach Luxemburg und dann von dort
die 80 km zu
meiner Schwester. 5 KM vor dem Ziel roch es irgendwie
verschmort in meinem X.
Dann musste ich bremsen aber das Pedal ging durch auf
den Boden ohne
irgendwelche Bremswirkung. Also hielt ich am Ortsausgang an
um zu sehen woran
das liegen könnte. Ich sah das aus der Bremse hinten links
Qual rauskam, ich
dachte erst der Motor brennt. Also bin ich zum nächsten
Haus gelaufen um die
Feuerwehr zu rufen. Gott sei dank war mir die Frau
behilflich und besorgte
mir schnell einen Feuerlöscher. Als ich dann zurück
zu meinem Auto lief
zischte es ziemlich laut und eine große Rauchwolke
schoss aus der
Bremsanlage. Ich hielt direkt den Feuerlöscher (ABC Pulver )
auf die
Brandstelle und konnte somit schlimmeres vermeiden. Nach etwa 10
Minuten traf
die Feuerwehr ein und begann direkt Motor und Bremsanlage mit
Wasser zu
kühlen.Nach dem es aufhörte zu qualmen haben mir die Jungs von der
Feuerwehr
noch das ABC Pulver abgespritz das über das ganze Auto verteilt
war. Jetzt
habe ich gesehen das die Bremsleitung geplatzt ist und die ganze
Bremsflüssigkeit ausgelaufen ist. Morgen schleppe ich ihn in die 6 km
entfernte Fiat Werkstatt um ihn zu reparieren. Ich bin nur mal gespannt was
mich der Feuerwehreinsatz kosten wird, da ich bisher nur ne
Haftpflichtversicherung hab. Ich komm einfach nicht dazu ein Wertgutachten
erstellen zu lassen um den Wagen Teilkasko zu versichern.
Ausserdem habe
ich heute Abend beim Gassi gehen mit meinem Hund zwei Bekannte
von mir
getroffen. Der eine hatte mal einen X und der andere ist der
Vorbesitzer
meines X. Wir standen draußen und unterhielten uns über X 1/9,
plötzlich
fuhr ein weisser, ziemlich neuer X an uns vorbei. Ich hab sofort
gerufen und
der Fahrer hielt auch an, und wir haben uns noch 45 min über den
X
unterhalten können. Jetzt wollen wir zusammen einen X Club für Saarland und
Rheinlandpfalz gründen.
Ich hoffe das alle anderen X Verrückte heute
einen besseren Tag hatten und
Dir vielleicht lustigere Storys erzählen
können.
Viele grüße aus dem Hochwald
Ronald
Volker Liermann`s Story...................(08.05,00)
Ich habe ja zugesichert, noch ausführlicher über meine X1/9
Erlebnisse zu
berichten. Im Laufe der Jahre hat man doch so viel erlebt,
durchgemacht und erfahren, daß eigentlich ein kleines Heft entstehen würde.
Trotzdem werde ich versuchen, die wesentlichen Dinge zu schildern.
Nun, wie
fing alles an?
Damals, ich war gerade bei der Bundeswehr, kam mein Vater
abends nach hause
und sagte, er habe einen schicken, kleinen roten Sportwagen
bei einem Autohändler in Köln gesehen. Klar, diese Nachricht erweckte in mir
großes Interesse, somal mein Vater eigentlich eher nichts für Autos übrig
hat.
Das alles passierte 1987. Ich war noch niemals vorher Autobesitzer
gewesen und hatte mehr Spaß an offenen, schönen Oldtimern.
Natürlich folgte
ein ersehnter Besuch beim Händler. Ups, der Wagen war nicht rot, sondern
blau-metallic. Aber was war „es" ? Irgendwie klein, Klappscheinwerfer,
Fiat-Emblem, Zweisitzer, 80000 km, Erstzulassung 1981, 7500 DM,
interessant,Targa-Dach, ...Ich sagte zu mir: Warum nicht? Probefahrt ( er
bewegte sich wirklich! ), die Farbe ( kann es so viele blau-metallic Farbtöne
auf einem einzigem Fahrzeug geben? ),
die „makellose" Blechhaut ( wieso
rostet FIAT eigentlich so schnell? ), mit anderen Worten: Ich wagte es,diesen
Wagen zu kaufen!Auf einmal war ich glücklicher Besitzer eines blauen X1/9 Five
Speed. Logisch, daß jedes Individuum, dem ich von meiner neuesten Errungenschaft
berichtete, sofort wußte, um was für einen Fahrzeugtyp es sich hier handelt,
nicht wahr?
Wenn ich so zurückblicke, der Blaue hatte keinen rundlaufenden
Motor, er war sehr zuverlässig aber auf Dauer gesehen brauchte er doch sehr viel
teure Pflege.
Damals traf ich mich auch mit zwei anderen X1/9 Fahrern, die
ihre Fahrzeuge nach einjährigem Fahren schon Leid waren und abgaben.
Während
dieser Zeit kaufte ich einen Vierrohr ANSA Auspuff und eine Gepäckbrücke. Meine
Leidenschaft für „silber" am Auto ist bis heute ungebrochen.Glücklicherweise hat
der X1/9 viel „silber" dran.
Zwei Jahre später sah ich vor einem
Blumenladen, zweihundert Meter von zu hause entfernt, einen roten X1/9. Der
glich meinem bis auf die Farbe. Von Neugier getrieben, parkte ich daneben ein
und wartete auf den Besitzer. Eine ältere Dame kam und staunte: Sie auch?
(
Kleine Bemerkung: Die Dame hatte vorher schon einen neuen 1300’er bis zum
bitteren TÜV-Ende gefahren. Ihr aktuelles Fahrzeug, der rote X1/9, wurde August
1989 von einem neuen FIAT BERTONE X1/9 abgelöst! Das nenne ich Beständigkeit! )
Es kam, wie es kommen mußte. Einen Monat später gehörte der Rote
mir!
Erstzulassung 12’81, 43000 km, ein völlig originaler X1/9 ohne
Bastelleien, für den absoluten Freundschaftspreis von 5000 DM. Natürlich waren
„Löcher" in den Türen, der Erstlack war matt (aber nach der ersten, richtigen
Politur war er perfekt!) und da waren auch einige Dellen. Aber bis heute habe
den Kauf nicht bereut!Für mich ist es halt ein völlig ORIGINALER X1/9 Five Speed
mit allen Konsequenzen. Mein Entschluß war gefaßt: Diesen Wagen werde ich viele
Jahre, sehr viele Jahre pflegen.
Außer dem Vierrohr Auspuff und der
Gepäckbrücke befindet sich der X1/9 im Auslieferungszustand. Klar, die
Roststellen habe ich vor 11 Jahren ausgebessert.
Zündschloß, die vorderen
Bremssättel und Bremsschläuche wurden auch durch Neuteile ersetzt.
Im April
2000 sind das erste mal Zahnriemen und Keilriemen von mir gewechselt worden. Und
das nach 19 Jahren!!
( Anfragen bei Werkstätten hatten immer das gleiche
Ergebnis. „Wechseln Sie Zahnriemen ?" „Natürlich!" „Auch an jedem Fahrzeug?"
„Natürlich, ist doch alles machbar!" „Ich habe einen X1/9!" „Ist das der
Mittelmotorwagen von Fiat?" „Ja!" „Nein, nein, das Auto fasse ich nicht an!!"
Gespräch beendet.)
Mittlerweile stehen 63000 km auf dem Tacho. Im Winter
steht mein X1/9 abgemeldet ( Der Fahrzeugbrief ist voll mit Stempeln! ) in der
Garage. Bei gutem Wetter wird er durch die Landschaft bewegt.
Kleine
Modellautos, Fahrberichte, Prospekte, Zeitungsberichte, usw. komplettieren meine
Sammlung.
Ich denke, daß auf diese Weise unsere Freundschaft noch lange Zeit
bestehen bleibt.
Viele Grüße aus Köln,
Volker
Ach, ja, was
ist aus dem Blauen geworden? Den habe ich an meine Schwester verkauft. Zum
bitteren Ende wurde der X1/9 an einen unbekannten X1/9-Liebhaber verschenkt. Der
Wagen stand damals in Verden (Aller). Ob der Blaue noch „lebt"? Nun, denn: Aus
und vorbei!
Christian Tiedt`s doppeltes Lottchen.........(09.02.00)
Also- 1995 : -ein Sohn wird 18 Jahre alt, macht den
Führerschein,braucht sein erstes Auto
-also erstmal allgemein mit den Eltern
verhandeln => und siehe da,
ein Kadett also trifft den Geschmack meiner
Eltern -> schade eigentlich!
-aber egal, erstmal zum erstbesten Wald- und
Wiesenhändler-meine Eltern nahmen gleich mal Kurs auf einen
"wunderschönen"silbergrauen Kadett, ohne allerdings zu merken, daß ich mich
gerade
verliebt hatte. Da stand nämlich in einer Ecke ein schwarz-roter
Sportwagen "mit ohne" Dach- ->Marke unbekannt. Und genau in diesem Auto sah
ich mich schon in meinem Freundeskreis vorfahren => nur
meine Geldgeber
eben nicht. Was jetzt kam, war wohl die Woche der zähesten Verhandlungen, die
ich bis dato erlebt hatte. Im Endeffekt hatte ich 2.000DM Schulden bei meinen
Eltern (die Differenz
zwischen dem "Roten" und dem Kadett), ein rotes "
unpraktisches" Auto und die Voraussage: "Du wirst schon sehen, was du davon
hast!" Und genau das tat ich dann auch:
Ich hatte einen rostfreien Bertone
X1/9 Bj.86,Original Zweifarblackierung,Lederausstattung, elFH, 80.000km und
endlos Showeffekt!
ICH WAR DER CHEF!
Juli 1996: -Vater Staat ruft! So
wurde ich in die Nähe von Regensburg versetzt. Und das bedeutete eine
Wochenfahrleistung von ca. 700km. leider bekam ich in dieser Zeit ernsthafte
Rückenprobleme. Da
meine Mutter "leider" Ärztin ist, hat sie natürlich gleich
die Diagnose gestellt: akute Bertone-Unverträglichkeitsreaktion Und aufgrund
meiner geringen Schmerztoleranz braucht sie mich
garnicht lange zu überreden,
mir ein neues Auto zu suchen.-Meine Wahl fiel aus wirtschaftlichen Gründen auf
einen Twingo (0km, tiefer, Alu etc. )
-Diesesmal ließen sich meine Eltern
auch nicht von mir weichkochen.In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich mir
doch ernsthaft eingebildet, man könne den X1/9 abmelden und in einer der 4 zur
Verfügung stehenden Garagen unterbringen bis ich nicht mehr so weit fahren muß-
Sakrileg!
-Also mußte ich mich schweren Herzens dazu durchringen, mein
Schätzchen zu verkaufen. Natürlich mußte es sehr schnell gehen (wegen Wochenende
und Dienst ). Beim Verkauf bin mehr oder weniger
(auch durch meine damalige
Unerfahrenheit) übers Ohr gehauen worden. Den Zuschlag erhielt der Bruder des
o.g. Händlers. So "verschenkte" ich meinen X1/9 (Note 2) für 2.000DM(Kaufpreis:
6.500DM)
Somit ging nach 1 1/2 Jahren schönsten Autofahrens und nur einiger
kleiner technischer Probleme (dauernd überhitzter Vergaser, diverse defekte el.
Schalter etc., geklaute Embleme) für mich eine Ära zu Ende.
Sommer 1999:
-Inzwischen bin ich Offizieranwärter geworden und Studiere in Regensburg
Medizin.
-Und genau hier sind mir auch innerhalb von ein paar Tagen gleich 2
offene X1/9 "über den Weg gefahren".
Das hatte vollkommen
ausgereicht, in mir gewisse Bestrebungen nach neuem Besitz zu
wecken.
Allerdings war die Umsetzung nicht ganz leicht, da meine Freundin
(Wir wohnen zusammen.) der Meinung war, neue Möbel wären auch nicht schlecht.
Nur haben eben nicht Möbel meine Persönlichkeit
geprägt,sondern ein Auto.
Daher habe ich lieber eine Familienkrise in Kauf genommen und fleißig Anzeigen
gewälzt.-Nach ca. 2 Monaten hatte ich ein halbwegs meinen
Vorstellungen
entsprechendes Angebot gefunden. Also bin ich mit einem Freund
in die Nähe von Heilbronn "
angucken" gefahren. Der Verkäufer, ein
Amateurrennfahrer, war recht nett und fuhr mit
uns zu einem Bauernhof. Dort
stand er in einer Scheune:- ein Bertone X1/9, seit 6Jahren stillgelegt,
schwarz
(Originallack), 56.000km, 4 orig. Abarth CD30, absolut
rostfrei.-Da sich der Verkäufer nicht von seiner Preisvorstellung abbringen
ließ, habe ich halt die 8.000DM akzeptiert. Der nette Mann ließ sich dann auch
noch dazu überreden, das Auto nach Regensburg zu bringen ( per Trailer ).
->Ach ja, versuch mal, am Wochenende 8.000DM in bar abzuheben ( Ich hatte es
in der Woche vergessen.) -gar nicht so leicht!
Als das Auto dann ankam, fiel
meine Freundin erstmal fast in Ohnmacht - " Was soll das denn
sein?".
Na gut, es sah halt auch wirklich nicht so sonderlich toll aus -mit
dem Staub von 6 Jahren Winterschlaf. Also habe ich den Bertone zu allererst
gewaschen. Dann habe ich Coline zur erneuten Begutachtung herausgebeten. >JA-
und das war wohl falsch. Sie nahm trotz der von mir aufgehaltenen Beifahrertür
erstmal hinter dem Lenkrad Platz. Dann hat sie wie ein Kind zu Weihnachten
gestrahlt.
Seitdem darf ICH das Auto auch hin und wieder benutzen! Im laufe
der folgenden beiden Monate habe ich das Auto mit Hilfe eines befreundeten
Mechanikers wieder fahrbereit gemacht, mit einem G-Kat versehen und diverse
andere kleine Änderungen vorgenommen.-Die TÜV-Komplettabnahme am Tag vor unserem
geplanten Urlaub (!) wurde zum vollen Erfolg. Der Prüfer war so begeistert vom
Zustand
des Autos, daß er die ABE's (Kat, Rad-Reifen, tiefer)nur kurz
überflog und mir dann alles anstandslos eintrug.
-Am Tag darauf sind wir mit
dem X1/9 nach Italien ans Mittelmeer gefahren - 3.500km ohne das geringste
Problem.-Im Oktober habe ich das Auto dann stillgelegt ( Ich hab ja noch den
Twingo und das Motorrad). Seitdem bin ich ständig auf der Suche nach Teilen.
Nicht etwa weil ständig etwas kaputt geht, sondern
weil dieses Auto für mich
perfekt werden soll. Es soll exakt nach meinen Vorstellungen "geformt"
werden.
Jetzt warte ich erst einmal auf warme Tage und träume schon jede
Nacht von meinem kleinen "Schwarzen".
Ich hoffe mal, ich habe Dich nicht
allzu sehr gelangweilt und vielleicht bin ich ja dieses Jahr am Nürburg-Ring
dabei.
Gisela Haeder aus Wiechs am Randen (Landkreis Konstanz) schreibt über ihren "Xli"(21.10.99)
Mein "Xli" (wie ich meinen X liebevoll nenne) ist
seit dem 6. Mai 1986 in meinem
Besitz. Als Führerscheinneuling wollte ich
auf keinen Fall ein Auto fahren, bei
dem man auf dem Parkplatz das
Nummernschild überprüfen muß, um sicherzugehen
auch das richtige mit nach
Hause zu nehmen (z.B. Polo, Golf etc.) Mit meinen
Eltern hatte ich recht
heftige Auseinandersetzungen deswegen, aber die hatten
mir, da endlich 18,
nichts mehr zu sagen......Ursprünglich suchte ich einen
Toyota MR2, was aber
mein Budget nicht zuließ und so landete ich bei einem
Fiat X1/9, der mich
äußerlich und auch wegen des abnehmbaren Targadaches sehr
angesprochen hat.
Mein Xli wird von mir nur im Sommer gefahren (seit 2 Jahren mit Saisonkenn-
zeichen), da hier auf 800m über dem Meeresspiegel die Winter sehr hart
sind
und mit dem Streusalz nicht gespart wird. Mit Ausnahme eines Kamei
Heckspoilers,
Abarth-Alufelgen und einer elektrischen Benzinpumpe ist mein
Xli total original.
Laut Vorbesitzer war das Auto vom Werk in weiß
ausgeliefert worden. Nach einer
sehr gründlichen Behandlung mit einem
Dampfstrahler anläßlich einer Autowäsche
war der Lack hinüber und die
Erstbesitzerin verkaufte das Fahrzeug. Heute ist
das Xli blaumetallic und
untenrum schwarz lackiert, was auch so bleiben wird,
denn rot fährt ja fast
jeder.....
An Reparaturen waren bisher das Getriebe, der Auslaßkrümmer, alle
vier
Bremssättel und diverse Karosserieteile fällig. Blechteile, die
eingesetzt
wurden sind alle zuvor verzinkt und kunststoffbeschichtet worden.
Ich hatte das
Glück dafür nie eine Werkstatt aufsuchen zu müssen, da mein
(mittlerweile Ex-)
Verlobter in solchen Dingen sehr geschickt war. Nun muß
ich mir erst mal einen
zuverlässig arbeitenden Betrieb suchen, der nicht
nach dem Motto: "Schleifen,
Spachteln, Drüberlackieren" arbeitet, denn ich
möchte mein Xli in diesem Winter,
was die Karosserie betrifft, restaurieren
lassen.
Gisela
Andrei Silviu Francu in Taunusstein
(31.08.99)
meine
geschichte.....
eigentlich fuhren mein vater und ich nur nach
hause...
plötzlich war da ein auto, ein anderes auto als sonst, so ein auto
hatte ich noch nie zuvor gesehen (ein X).
natürlich befragte ich meinen vater
der mir dann seine geschichte runterprasselte von wegen blablaschönes auto ein
fiat u.s.w. ist ja auch egal, haupsache ist dass ich jahre später nach dem
erwerb meines Führerscheins erstmal direkt uno turbo gefahren bin
(beschleunigung is geil) , und das, bis meine mutter mit dem turbo besser
bremsen konnte als zwei bmw fahrer hinter ihr...
so guckte ich mich um und
fand einen relativ gut erhaltenen schwarzen turbo.
naja stand seit vier
jahren, also vollabnahme, thema rost, nun ja für 300 mark hinzubekommen.
pluspunkte hatte das auto aber auch tiefer, 185 auf 14zoll,
domstreben,
sportauspuff und für 300 Mark auch nicht teuer, also her das ding.
als ich da
nun schön am basteln war musste ich ja ma gucken wo ich einen guten schweisser
finden würde, da meine schweissnähte zum ko***n sind ganz zu schweigen das ich
garkein punktschweissgerät besitze. also machte ich mich auf zu einem bekannten
mechaniker in meiner stadt und was hatte er da stehen...einen Weinroten X 1/9
....boah, errinerungen durchzuckten mich und die alte euphorie die ich
bei
meiner ersten begegnung hatte erfuhr ich auf ein neues, dieses auto musste ich
diesmal HABEN!!! nach längerer musterung des X musste ich ma fragen wie es denn
um den preis aussähe, nun ja 4000 bekam ich zu hören.
naja egal, kurz, ich
hab das ding für 2800 mitgenommen, da der allgemeine zustand ziemlich gut war
und ist (bis auf ölverlust und innenaustattung).
so kam ich also dazu einen x
und einen turbo zu besitzen.
Toni schreibt über seine ,,Begegnung der dritten Art``(15.06.99)
Das erste Mal das ich einen X1/9 gesehen habe
oder besser gesagt das erste X1/9 Erlebnis hatte ich mit den bekannten Corgi
1:43 Modellautos. Als Junior besass ich ein solches und dieser war mein
Lieblings Spielzeugauto. Ich war eigentlich von klein auf ein richtiger
Autofanatiker und kannte mit 7 oder 8 Jahren bereits praktisch alle Autos auf
der Strasse. So erzählen es auf jeden Fall meine Eltern. Mit 10 Jahren kaufte
ich mir mein erstes Automagazin. Ich erinnere mich noch genau, dass ein Anzeige
für den X1/9 drin war. Er gefiel mir.
Dann einige Jahre später war ich in der
Italienischen Schweiz bei einigen Bekannten meiner Familie zu Besuch und siehe
da; der Sohn besass (und besitzt noch) eine '84 Bertone, Zweifarbig und mit
schwarzem Leder. Ich war begeistert, Offen fahren um den Lago Maggiore (bei
Lugano) - gemütliches gleiten - Beach Boys-Sound (eigentlich nicht gerade mein
Stil aber irgendwie passend zum X). Ich wusste, dass ich irgend einmal so ein
Auto wollte.
Ein paar Jahre später, um den begehrten Führerschein reicher und
bereits Fahrer eines Fiat Uno Turbo. Der sogenannte "Pubertäts-Ferrari" hatte es
mir angetan. 5 Plätze - so konnte ich Kollegen mitnehmen - und die begehrte
"Turbine" waren zu dieser Zeit, während meiner Ausbildung zum
Einzelhandelskaufmann, in meiner Schule echte Statussymbole. Dieser
Schulkollegen hatten sich so eine "Maschine" gekauft. Tiefer, breiter und
stärker sollten sie sein. Nach ca. 2 Jahren und ungefähr 65000 km hatte ich mir
aber dieses Jugendliche Bedürfnis gestillt.
Ich genoss zwar, die wirklich
"geile" Beschleunigung des Uno's an der ich mich gerne zurückerinnere. Ich hatte
viele schöne Erlebnisse, auf Italienreisen die lustigsten: Stelle sich jemand
einen BMW 318 oder so Fahrer vor, der mit 160 km/h und Lichthupe auf dich
zukommt, du mit einem schwarzem Uno Turbo ohne jeglichen Schriftzug - also nur
von einem Kenner als Turbo zu entlarven - und dann gibt du so richtig Vollgas.
Leere Autobahn, Tacho bei über 220 km/h und der BMW ist nicht mehr zu
sehen...
Also an die, die sich jetzt schockiert vom PC wegwenden und denken;
was ist das für ein Schwachsinniger Kerl, dass nenne ich jugendlicher
Leichtsinn!
Mit der Zeit hatte ich aber genug von dieser Art Auto zu fahren
(Zwar musste ich NIE meine Führerschein abgeben und ich hatte auch keine grossen
Bussen, bei uns in der Schweiz ist dies durchaus nicht
selbstverständlich!)
Ich komme auf die eigentliche Geschichte
zurück...
Genau zu dieser Zeit entschied ich mich meinen Uno zu verkaufen und
ein Cabrio zu kaufen. An einem trüben Samstag Nachmittag befand ich mich beim
Abklappern verschiedener Autohändler und bei einem kleineren Stand in der 2.
oder 3. Reihe ein '80 Bordeauxroter 1500 X. Zwar sah er auf dem ersten Blick
nicht unbedingt sehr schön aus (relativ stumpfer Lack) aber anscheinend hatte
das Auto nur 20900 km. Auf dem Verkaufsschild stand eine Telefonnummer. Bei
meinem Anruf meldete sich ein älterer Herr der den X für einen Bekannten
verkaufen sollte - dieser hatte den Führerschein altershalber abgegeben - Fr.
5800.— wollte er für das Auto. Mir erschien der Preis zu hoch und sagte ab. Ca.
2 Wochen später sah ich mir das Auto trotzdem an - weil mein Vater selber Lust
darauf hatte gingen wir zusammen zu Händler - Er war wirklich Jungfräulich schön
und so nach einem Wochenende Bedenkzeit entschied ich mich für den Kauf.
Im
ersten Moment wollte ich das Auto "umbauen" d. h. die klobigen US-Stossstangen
entfernen, tieferlegen, Breitere Pneus montieren, Sportlenkrad usw.. Dann machte
man mich darauf aufmerksam, dass er ja schliesslich bereits 17-jährig war und
dies Schade wäre. Nach einiger Zeit so um die 2 Monate erkannte ich selber den
"wahren" Wert meines X. Zum Glück hatte ich noch nichts verändert (Ausser
Ansa-Auspuffanlage und Sportlenkrad, wird aber zurückgerüstet!).
Der X gab
mir unwahrscheinliche Freude auch in Augenblicken in denen ich vielleicht auch
persönlich nicht so gut "Drauf" war. Zu dieser Zeit (1997) hatte ich
"Beziehungsstress" und der X1/9 war mein eigentliches Trostpflaster.
Im
Frühling 1998 habe ich den Entschluss gefasst einen weiteren X zu kaufen, diesem
ausschliesslich für den alltäglichen Gebrauch. Gesucht, gefunden. Ein '81 X
dessen unglaubliche Geschichte ich gerne ein anderes Mal erzähle....
Leider
konnte ich nur 100 km fahren, und ich hatte einen Unfall. Pech gehabt. (Zurzeit
ist er beim Spengler) ich habe mich entschieden verschiedene Änderungen
vorzunehmen. Gerne werde ich sobald die Arbeiten fertig sind einen Bericht
zukommen lassen.
Michael Hegerath schreibt was sehr interessantes!!!
mir ist es so gegangen, wie vielen, deren Mails
im Chat stehen.
Schon damals, vor 20 Jahren, vorpubertaer, fand ich das Auto
total geil.
Dann, Anfang 98, kam ich in die Werkstatt eines Bekannten, der
diese mit zwei
anderen gemietet hatte. Da er dort auszog, musste er zusehen,
alle seine
Sachen zu entsorgen. Und in der hinterletzten Ecke stand mein
X1/9. Da er
ziehmlich vergammelt war, brauchte ich dann doch zwei Tage, um
mich zu
entscheiden. Also habe ich das Auto fuer 300,--DM gekauft und mich ab
dem
01.03.98 mit in die Halle eingemietet. Ich habe das Auto dann
erstmal
komplett zerlegt, geschweisst, Sandstrahlen lassen, grundiert,
gespachtelt,
..., und endlackieren lassen. Zwischendurch habe ich dann noch
einen zwei
ten
als Ersatzteillager fuer 1000,-- DM mit einem Jahr TUEV
gekauft, zerlegt,
verschrottet,... Da ich am 31.12.99 aus der Halle musste,
liefen zwischen
Weihnachten und Silvester die Schraubenschluessel richtig
heiss.
Wie allen, macht es mir auch enormen Spass, dass Auto zu fahren,
vor allen
Dingen offen.
Im Moment fahre ich noch mit Winterreifen durch
die Gegend, da ich mich nicht
entschliessen kann die 5x13" Felgen
fertigzumachen, oder mir 14"-Felgen zu
besorgen. Ausserdem fehlt noch der
Frontscheibenrahmen und der Kuehlergrill
(baue ich selbst aus Alu).
Und
ausserdem noch die Sache mit den Vergaser-Ansaugbruecken fuer die 36 IDF
von
Weber.
Dann habe ich mir noch Stossdaempfer von einem 78er besorgt, da
diese
geschraubte Patronen haben. Leider gibt's ja wohl im Moment
keine
Kompakt-Stossdaempfer, wohl aber Patronen. Gerne haette ich die
Daempfer von
Koni, aber die sind wohl nicht mehr im Programm.
Da ich
Ladungswechselberechner bei VW bin, musste ich natuerlich mal den
Drehmoment-
und Leistungsverlauf nachrechnen und versuche, das zu optimieren.
Mit den
zwei Doppelvergasern hat man bei 6000 1/min ca. 10-12 PS mehr, aber
was noch
schoener ist, ab 3000 1/min ca. 10 Nm mehr. Mich wuerde mal
interessieren,
wieviel das 5-Gang Getriebe maximal an Drehmoment vertraegt.
Denn mit einer
Einspritzanlage und entsprechendem Saugrohr koennte man auf
knapp ueber 130
Nm (statt 118) kommen.
Ausserdem bin ich gerade einen zweiten Motor mit
Getriebe am aufbauen. Die
Ein- und Auslasskanaele habe ich Durchfluss
optimiert. Alle Gehaeuse sind
glasgestraht worden und anschliessend lackiert.
Stahlteile verzinkt. Motor
und Getriebe sollen halt ein Schmuckstueck
sein.
Bis dann
Michael
Melanie und Matthias Kettner/Güttler
Also kommen wir mal zu der Geschichte mit den vielen X 1/9`s. Meine Begeisterung dafür wurde ca.1996 im Sommer geweckt. Ein Freund zeigte mir bei einem Autohändler einen blauen X Bj.82, anscheinend einer von der berühmten Limitierten Auflage von 500 Stück glaub ich. Nun ja auf den ersten Blick sah der X ja für jemanden der erst ein dreiviertel Jahr später seinen Führerschein machen sollte ja super aus. (da war ich noch 17J.) Doch bei näheren Hinschauen sah man diverse Roststellen, die am durchbrechen waren, zudem war das Getriebe kaputt. Was eine Probefahrt verhinderte. In unserer Naivität glaubten mein Vater (Finanzier) natürlich den Ausschweifungen des Verkäufers und kauften einige Tage später das anscheinend erhaltungswürdige Stück (ich glaub 6.400 DM). Nachdem wir in der Nähe von München endlich ein günstiges gebrauchtes Getriebe gefunden hatten, folgten noch ein paar Monate in der Werkstatt und in unserer Scheune zwecks Getriebe Reparatur und Rostentfernung. Natürlich zeigten sich nach und nach immer heftigere Roststellen, so das wir dann erst einmal froh waren mit dem Ding über den TüV zu kommen, dies klappte dann sehr gut. Nach dieser bestandenen Prüfung liesen wir den X auf der Autobahn mal ein bischen surren (nicht geheizt) und prompt fing das Ding während der Fahrt feuer, weil sich ein Schlauch vom Vergaser gelöst hatte. Wir konnten es zwar schnell in den Griff kriegen, aber danach hörte sich der Motor sehr komisch an. \par Wahrscheinlich Lagerschaden! Zum Glück kaufte mein Vater sich zu dieser Zeit sein neues Auto, wodurch wir meinen X in Zahlung geben konnten. Das war mein erster X. Meinen zweiten X, mit dem ich heute noch jeden Tag zur Arbeit fahre kauften wir auf einem Schrottplatz mit Motorschaden, aber dafür war die Karosse in Ordnung. Preis 2 700 DM. Inzwischen hatte ich dann auch endlich meinen Führerschein. Dieser hat dann auch einen G-Kat (USA-Modell Bj. 87) und eine Einspritzanlage. Natürlich mußte erst einmal ein neuer Motor eingebaut werden, was den Preis enorm in die Höhe trieb (fast 10 000 DM zusammen) Zwischendurch hatte ich mal einen Monat lang einen BMW 320i, den ich natürlich bei eisglatter Straße aufs Dach legte, Totalschaden. Bei diesem kleinen Unfall lernte ich auch meine Freundin Melanie kennen, die als erste anhielt um mir zu helfen, natürlich in einem wunderschönen X 1/9. \par Seitdem fahre ich wieder mit meinem zweiten X durch die Gegend. Der eben angesprochene X meiner Freundin ist der, der nun auch verkauft werden soll (aus Platzgründen) da sie sich ein schönes BMW 3er E30 Cabrio gekauft hat.
Robert D. Fazzio
Du hast recht, ich habe an den X-1/9 ein Narren gefressen und
wahrscheinlich
gehöre ich nicht unbedingt zu den typischen X-1/9 Besitzern
da ich selber
Baujahr 1954 bin!
Mein erster Begegnung mit dem X-1/9 war
in 1973 als ich zum ersten mal ein
Prospekt beim FIAT Händler gesehen habe.
Leider konnte ich mir damals das Auto,
Kaufpreis DM 14.000,--, nicht
leisten. Aber der Biss saß!
Mein erste X-1/9, Baujahr 1981, hat mir meine
lieben Frau in 1992 gekauft.
Leider ist das Fahrzeug in schlechten Zustand
und wurde in 1997 abgemeldet.
Das zweite habe ich mir selber gekauft und es
ist in 1a zustand, da der Vor-
besitzer ein Fanatiker war. Er mußte leider,
wegen Frau und Kind, das Auto gegen
etwas vernüftigeres
eintauschen.
Markus Büsch, Meine erste
Begegnung.......
ich Danke Dir für Deine sehr
ausführliche mail.
Deine Geschichte hat mich so begeistert das ich sie ins
,,Mein erstes Mal`` auf die
Hompage gestellt habe. Genau solche Geschichten
suche ich immer wieder.Danke..
Mir ging es zwar nicht genauso aber
ähnlich,vielleicht hast Du Lust sie zu lesen?
Ich wohnte damals in der DDR,
bekanntlich ohne schicke Autos. Als ich meine
Fahrerlaubnis machte schenkte
meine Mutter mir einen nagelneuen Trabant(Kicher..)
Nach einem halben Jahr
und einem Winter mit 20° minus ohne Heizung im Auto hatte
ich die Schnauze
voll und verscherbelte die Kiste für mehr als den Neupreis
(meine
Mutter..heul,schrei,tob..)und kaufte 1986 einem Freund der in den Westen
ging für 8500,- einen alten Fiat 125s (später Polski Fiat) mit dem
biblischen
Baujahr 69 ab. Rost ohne Ende ,Motor eine Ölsardine,Interieur
beschädigt usw.
Aber ich war glücklich ein echtes Auto, mit Heizung,
Autobahngas!!und rotem Leder
Geil !! Also hab ich ihn ein halbes Jahr
restauriert den Motor überholen lassen
und neu Lackiert.Nebenbei habe ich ein
wenig den Fahrzeugbrief studiert und zu
meiner Überraschung war es einer von
100 in die DDR eingeführten Original Turiner
Fiat`s und dazu ein 125s..d.h. 2
obenliegende Nockenwellen,Zahnriemen,4 Scheiben-
bremsen und ein etwas
anderes Äußeres(viereckige Doppelscheinwerfer)also kurz und
gut DER HAMMER im
Osten.Zwangsläufig mit der Fiat Historie beschäftigt, bekam ich
einen alten
Fiat Gesamtprospekt mit allen Autos in den 70`ern, da sah ich ein
Auto und
mein erster Gedanke war: DAS ISSES...Logisch, es war ein X1/9 in grün
von der
Seite ein geiler Keil und überhaupt.....Aber welch Illusion, mir war
klar das
ich an DEN nie rankommen würde, also blieb er immer ein
Wunschtraum.
Vergessen konnte ich ihn nie er spukte mir immer mal wieder im
Hinterkopf rum
wenn ich den Prospekt zufällig hervorwühlte.
Wie bei Dir:
Ein paar Jahre, 5 Autos und eine Vereinigung später....1998
bei mir um die
Ecke: Ich fuhr mit einem Freund in der Gegend rum und an einer
Ampelkreuzung
vorbei,Rot wir standen und nebenan auf einer Wiese stand ER !!
schwarz mit
einem Verkaufsschild im Fenster, ein Fiat X1/9. Wir fuhren langsam
vorbei und
weiter...nicht lange den in meinem Kopf sauste es nur so vor
Erinnerung an
den X im Prospekt,ich quatschte noch mit meinem Freund darüber.
Also drehte
ich um und wir schauten IHN uns an, naja hier und da etwas und das
äußere
naja, und KAMIKAZE Aufkleber im Heckfenster igitt...Etwas
diletantisch
überlackierter rostiger Radlauf. Hmmmm....Wat nu? Also den Typen
rausgeklingelt
und befragt Naja 1300èr, Bj.78 erst dritter Besitzer!Hab ihn
mir nur für`n
Winter gekauft fahre sonst Motorrad, hab aber festgestellt
taugt nicht für mich
auf der Autobahn, willste mal Probefahren
?!!!!.....JJaaaaaaaaaaaaaaaaaaa....!!!
Brumm,Brumm und da war es wieder
dieses Gefühl von Wunschtraum und Kindheit..
Kurz und gut: ENTGEILES Teil und
dazu noch relativ gut erhalten !!Motor läuft
wie eine Biene 98000 km erst
runter, Rechnungen vorhanden, mal runtergelegt:okay
Technik kannte ich vom
125`iger,ähnlich alles Fiat logo..
Zweimal um den Block gelaufen, überlegt
für gut befunden, sofort runtergehandelt
auf 1800,- und gekauft!! Meine Frau
hat mich beinahe umgebracht zu Hause als ich
und mein Freund ihr erklärt
haben, was da draußen steht und DAS da meine ist.
Also hab ich auch den
restauriert und repariert und fahre jetzt den 2.Frühling
meinen Kindertraum
und bereue keine Mark die ich in das Auto stecke....
Mir ist bei meiner
Ersatzteilsuche aufgefallen das es überhaupt keine
deutschsprachige Netseite
zum X gab nur englischspr.und andere.Also gründete
ich im Sept.98 den Fiat
X1/9 Bertone Club Berlin/Brandenburg und machte eine
Clubhompage.Ich bekam
soviel Resonanz von X- Besitzern in Deutschland wie ich es
mir nie hätte
denken können.Inzwischen sind wir in Berlin eine kleine aber feine
kompetente
Fangemeinde geworden und treffen uns sporadisch, quatschen besorgen
Teile
usw.
Markus Walter sein Schlüsselerlebnis mit dem X
Du hast gefragt, wie ich denn ausgerechnet auf den X 1/9 käme, da
viele ja
garnicht wissen, dass es sowas gibt.
Tja, lang ists her.Da wo ich
früher wohnte hatte einer ( von dem alle sagten, er sei verrückt )
einen
hellblauen X 1/9 mit 4-Rohr Auspuff. Ich war damals ca. 8 Jahre alt,
aber irgend-
wie dachte ich früher, dass Auto sei etwas ganz besonderes. Es
war irgendwie
" out from space " oder so. Egal. Tief in mir schlummerte immer
das Bild
jenes Wagens, von dem ich nicht wußte, dass er den verheißungsvollen
Namen
X 1/9 trägt.
Jahre später.
Irgendwann im Sommer 1996 ging ich mit
einem Freund zu seinem älteren Bruder,
irgendwie kamen wir drauf, dass wir ne
Runde mit seinem neuen " Cabrio "
fahren könnten. Ich hatte keine Ahnung,
was er für ein Wagen hatte. Als das
Garagentor hochging blinzelte mich ein
etwas ungeschickt gelb lackierter X 1/9
mit runden Kulleraugen an.Sofort
hatte ich das Fahrzeug erkannt.
Ich erfuhr dann, das man das Ding X 1/9
nennt, es von irgendeinem " Bertone " aus Italien kommt und es sich wie ein
Go-Kart fahre.Gesagt getan, ich fuhr eine Runde mit ( Zu Dritt war nicht ) und
war hellauf
begeistert von diesem ultimativen Fahrfeeling. ( Wobei es sich
nur um einen
1977er 1,3 l handelte ! ) Als er anhielt und auf einmal das Dach
wegnahm, war
ich sprachlos. Es war noch geiler geworden ( Das Fahrfeeling
).
Tja, ein paar Wochen später fragte er mich, ob ich denn seinen X kaufen
wollte, da
er als ( Versicherungskaufmann ) ein seriöses Auto brauche... Ich
fuhr dann nochmal, stellte fest, dass der 2. Gang ganz schlecht (nicht)
reinging. Ein Freund meinte damals, ich könne es dann vergessen. Zudem war er in
einer Garage umgespritzt worden... Was ich damals nicht wußte, er hatte CD 50
Felgen drauf (?), dass sind die 4 Speichen, auf die 205/60 er
draufgehen...Anscheinend sind die ja ziemlich teuer. Gut, lange Rede kurzer
Sinn, ich hätte das Ding kaufen sollen, tats aber nicht. Und das bei einem Preis
von 1500,- heul...
Naja, im gleichen Jahr wurde ich wieder Schüler, ging
nochmals weiter aufs
Gymnasium, ( wo ich dann in 2 Wochen endlich mein Abi
mache ) und hatte
erstmal keine Kohle mehr, da ich schon ein Auto hatte,
nämlich einen Fiat Uno II.
Dennoch schaute ich mir ständig X 1/9 s an. Ich
stellte schnell fest, dass ein
wirklich guter X wie ein Lottogewinn ist.
Meine Freundin kam ein paarmal mit
und war von den verbastelten Karren so
abgetan, dass sie sagte, sie würde niemals in solch einem Auto
mitfahren.
Irgendwie kam ich damals auf Gerd Wirlitsch, der hier unten im
Süden sehr bekannt ist. Ich war 2 mal bei ihm, hab paarmal mit ihm telefoniert.
Er kennt sich super aus mit den Wagen und hatte Unmegen Ersatzteile und Zeugs.
Er wollte mir damals nen 1,3 verkaufen. Auf jeden Fall wurde nichts draus. Ich war dann in der
folgenden Zeit auch zu sehr mit meiner Firma, die ich neben der Schule gründete,
beschäftigt.
Ein paar X später ( wo ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte )
Spätsommer 1998
Ich schaute nur kurz irgendwo in den " Sperrmüll " ( Zeitung
), da sah ich ganz
in der Nähe einen X inseriert. *Schei..* der " Sperrmüll "
war von letzter Woche.
Schnell angerufen, Auto noch da, Gott sei Dank.
Hinfahren, ankucken. Tatsächlich
der erste X, der einigermaßen was
hermachte.
Papa alles beichten...
Nächsten Tag Auto kaufen.
Tja nun
habe ich endlich einen X 1/9 !Es war ein roter 1,5 l Bj. 1980 Five Speed ,
Karroserie optisch von außen recht gut, nur am Schweller 1 Stelle, wo er
irgendwann demnächst kommt. Er hatte gerade einen
neuen Vergaser bekommen,
lief rund und sofort an und das Beste, er war von 1980 bis 1998 in 1. Hand
gewesen !
Leider sind die Türen innen nichtmehr orginal bespannt und auch der
Lack ist von 1996, wo er neu restauriert wurde. Im Nachhinein stellte sich
jedoch heraus, dass am Unterboden ganz schön rumgebastelt wurde und auch vorne
wos Dach reinkommt siehts doch nicht ganz so gut aus. Ich hatte den Teppich
nicht
gelupft. Trotzdem guter Kauf.
Tja, ich hab das Ding dann bis Mitte
November letzten Jahres gefahren und meine Mitschüler bekamen immer Kreuzweh,
wenn sie sich runterbücken wollten um von außen in das Ding reinzuschauen..
Auf jeden Fall, waren sich alle einig, dass das Ding voll zu mir passt, da
er genauso verrückt sei wie ich.
Trotzdem wußte keiner was es war. Ich sagte
mal, dass sei ein Ferrari von 1975, keiner zweifelte.. ha,ha !